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Ein künstlerisch gestaltetes Auge hängt an einem Nervenstrang vor einem pastellfarbenen Hintergrund.

© Rachel Maclean / Design Theatertreffen: Eps51 Berlin

Berliner Festspiele Digital

Über Berliner Festspiele Digital

Mit Berliner Festspiele Digital soll eine Plattform entstehen, die Kunst in einem optimierten digitalen Raum präsentiert und dem partizipierendem Publikum Möglichkeiten der Interaktion und des Austausches bietet. Digitale Diskurs- und Begegnungsräume gehören ebenso zum Konzept wie Umgebungen, die eine Einbindung digitaler Experimente ermöglichen. Die technische Konzeption der Plattform soll die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Partnern der Berliner Festspiele gewährleisten können. Gefördert von Neustart Kultur und entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Theater Dortmund und der Akademie für Theater und Digitalität möchte Berliner Festspiele Digital einen möglichst breiten und internationalen Zugang zu Kulturveranstaltungen ermöglichen. Insbesondere die Barrierefreiheit ist dabei ein wichtiges Anliegen. Daher wird das Projekt von Leidmedien.de mit Expertise begleitet.

Zurzeit befindet sich das Projekt in der Pilotphase.

Die grundlegende digitale Infrastruktur mit verschiedenen Bühnen und Begegnungsräumen wurde angelegt und wird mit dem Theatertreffen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Nach dem Theatertreffen wird Resümee gezogen und es geht weiter in die nächste Phase, in der Erfahrungen ausgewertet, Feedback eingearbeitet und weitere Funktionalitäten geschaffen werden. Zusammen mit Roman Senkl, dem Leiter des Labors für Digitale Künste an den Berliner Festspielen, und seinem Netzwerk sollen sowohl die Plattform weiterentwickelt als auch perspektivisch für den digitalen Raum konzipierte Arbeiten präsentiert werden. Sukzessive sollen die digitalen Veranstaltungen aller künstlerischen Genres und Sparten der Berliner Festspiele ihr digitales Zuhause auf Berliner Festspiele Digital finden. Der Zugang zu den Inhalten ist sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig möglich – Kunst im Netz ist kostbar! Das Theatertreffen startet mit einer Zahlung auf freiwilliger Basis.

Feedback zur aktuellen Funktionalität von Berliner Festspiele Digital ist ausdrücklich erwünscht: feedback@berlinerfestspiele.de

Viel Freude @Berliner Festspiele Digital!

Idee und Ausarbeitung

Andrea Berger, Laurin Bürmann, Nils Corte, Elisabeth Drache, Eps51 (Julia Kemperman, Marco Kratzer, Paul Mielke, Ben Wittner), Gerlind Fichte, Nils Gallist, Christian Gapp, Frank Giesker, Christian Knapp, Armin Luschin, Anne Müller, Claudia Nola, Isabell Rauscher, Anton Rose, Péter Sanyó, Roman Senkl und Jonas Wallmann unter Mitarbeit von Yvonne Büdenhölzer, Undine Klose, Anna-Katharina Müller und Necati Öziri.

Ein gemeinsames Projekt von den Berliner Festspielen und dem Theater Dortmund, Akademie für Theater und Digitalität. Mit freundlicher Beratung durch SOZIALHELDEN e.V. Ein herzlicher Dank für die Unterstützung geht an die Mitarbeiter*innen beider Institutionen sowie an Andrea Bauer und Tobias Ehinger.

Über das Theatertreffen 2021

Das zweite Jahr der Corona-Pandemie ist auch das zweite Jahr des Theatertreffens im digitalen Raum. Während 2020 nur Teile des Festivalprogramms digital präsentiert werden konnten, freuen wir uns, in diesem Jahr das gesamte Programm zeigen zu können: zehn bemerkenswerte Inszenierungen aus dem deutschsprachigen Raum; sechs neue Autor*innenstimmen im Rahmen des Stückemarkts (die bereits 2020 ausgewählt wurden); vier für den digitalen Raum konzipierte Theaterarbeiten bei Stages Unboxed; das Diskursprogramm TT Kontext zu aktuellen Themen; den Focus Living Theatre anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Berliner Festspiele; und Preisverleihungen und Filmscreenings bei TT Extra.
Zwar kann das Internationale Forum mit seinen 35 Künstler*innen aus aller Welt, die nach Berlin kommen und die Zukunft des Theaters diskutieren, auch 2021 pandemiebedingt nicht stattfinden. Wir laden sie aber erneut ein und sind hoffungsvoll für 2022! Bis dahin geben die Künstler*innen in für uns erstellten Videoarbeiten Einblicke in ihre künstlerische Praxis. Die jungen Kulturjournalist*\innen des Theatertreffen-Blog, das zum letzten Mal in der bisherigen Form stattfindet, berichten wieder über das Festival. Und der Open Campus des Theatertreffens gibt wieder Schüler*innen und Studierenden Einblick in das Festival.

Finden wir also ein Stück Normalität im Unnormalen? Ja und nein. Wir freuen uns sehr, das diesjährige Festivalprogramm zeigen und einem internationalen Publikum zugänglich machen zu können. Es ist ein Privileg und ein Auftrag zugleich, die seit Monaten geschlossenen Theatertüren einen Spalt weit aufzustoßen. Und zugleich vermissen wir das Beisammensein im analogen Raum und hoffen, irgendwann (am liebsten natürlich bald!) auch dort wieder Theater präsentieren zu können. In diesem Jahr erforschen wir mit Ihnen Kunst im Netz und freuen uns, Sie nach den Screenings im digitalen Festspielgarten zu sehen – garantiert ohne Schließzeit, dafür mit Eichhörnchen, Feuerschale und blühender Magnolie. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Bühnenbilder von „Graf Öderland“ und „Einfach das Ende der Welt“ virtuell zu erkunden. In diesem Sinne: Genießen Sie das Festival!

Unser gesamtes Programm ist kostenfrei zugänglich. Wir möchten Ihnen dennoch die Möglichkeit geben, für Streams Ihrer Wahl ein Ticket zu einem Betrag Ihrer Wahl zu kaufen. Klicken Sie dafür einfach auf den Button „Pay what you want“, den Sie auf den Detailseiten zu den Veranstaltungen und neben bereits laufenden Streams finden.

Informationen und Hilfe zur Benutzung der Plattform finden Sie in den FAQs.

Vielen Dank an unsere Förder*innen, Partner*innen und Unterstützer*innen!

Yvonne Büdenhölzer
Leiterin des Theatertreffens
und das Team des Theatertreffens

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